| Malerin Bridget Riley erhält Kaiserring der Stadt Goslar |
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| Samstag, 10. Januar 2009 um 10:28 Uhr | ||
Goslar, Kunst, Künstlerin, MalereiDas gab Oberbürgermeister Henning Binnewies am Freitag während des traditionellen Neujahrsempfanges in der historischen Kaiserpfalz bekannt. Die 1931 geborene Künstlerin sei eine der großen europäischen Malerpersönlichkeiten, deren Gesamtwerk gewürdigt werde. Riley wird die Auszeichnung am 3. Oktober in Goslar entgegen nehmen. Riley, die heute in London und Südfrankreich lebt, gilt als eine der führenden Vertreterinnen der sogenannten Optical Art (Op-Art). Diese Strömung in der modernen Kunst beschäftigt sich seit etwa 50 Jahren mit den Gesetzmäßigkeiten der visuellen Wahrnehmung unter Einschluss der optischen Täuschung. Rileys geometrisch abstrakte Werke gehörten «zu den eindrucksvollsten Beiträgen europäischer Malerei mit Weltwirkung», heißt es in der Begründung der Jury. Die Künstlerin ist bereits vielfach ausgezeichnet worden. 1968 gewann sie als erste Frau bei der Biennale Venedig den internationalen Preis für Malerei. 1999 erhielt sie die seltene Auszeichnung «Companion of Honour» durch die englische Königin, nachdem sie die weibliche Form des Ritterschlags wegen der Unvereinbarkeit mit ihrer öffentlichen Rolle als Künstlerin abgelehnt hatte. Der Kaiserring - ein schlichter Goldring mit der Abbildung des am 11. November 1050 in Goslar geborenen Kaisers Heinrich IV - gilt als einer der weltweit renommiertesten Preise für moderne Kunst. Er wird seit 1975 jährlich verliehen. Träger sind unter anderem Joseph Beuys, Anselm Kiefer, Georg Baselitz, Christo, Jörg Immendorff und zuletzt Andreas Gursky. Riley ist die sechste Frau unter 34 Preisträgerinnen und Preisträgern. |
























































