| Kulturhauptstadt startet Tourismuskampagne für 2010 |
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| Samstag, 10. Januar 2009 um 10:37 Uhr | ||
Kulturhauptstadt, RuhrgebietIm März präsentiert sich die Kulturhauptstadt als Partner der Internationalen Tourismusbörse in Berlin. Dort will die Ruhr.2010 GmbH mit Fritz Pleitgen und Oliver Scheytt an der Spitze eine Programmübersicht und einen Imagefilm vorstellen. «Von der Planungsphase kommen wir jetzt in die Umsetzungsphase», sagte Ex-WDR- Intendant Pleitgen am Freitag in Essen. Noch am Abend wollten die Kulturmanager in einer ersten Veranstaltung Hunderten Tourismusmanagern im Industriedenkmal Henrichshütte in Hattingen, einer ehemaligen Stahlschmiede, die Grundzüge des Programms vorstellen. Die Organisatoren sehen das Kulturhauptstadt-Programm mit seinen 150 Projekten auf gutem Wege. Der Etat von 63 Millionen Euro sei fast gedeckt. 57 Millionen Euro seien erreicht, und ein weiterer Großsponsor, der in Kürze vorgestellt werden soll, sei gefunden. Zu den Großprojekten, die im kommenden Jahr im Ruhrgebiet stattfinden sollen, zählt die Sperrung eines 60 Kilometer langen Teilstücks der Autobahn A 40, auf dem jeder, der Lust hat, etwas veranstalten darf. Andere Ereignisse sind der Auftritt eines Chors mit 65 000 Sängern im Fußballstadion oder schwimmende Kunst auf dem Essener Baldeneysee. Einen Vorgeschmack auf die 80 Aufführungen geben die Organisatoren am 27. Februar mit dem Homer-Projekt. Sie zeigt in sechs Theatern neun Stunden lang die griechische Sage von Odysseus. Auch sollen die Besucher in Ausstellungen erfahren, dass die Ruhrregion in der NS-Zeit Hitlers Waffenschmiede war. In vier Schritten wird das Kultur-Programm des Reviers international vorgestellt. Zum Auftakt auf der Tourismusmesse werden 30 wichtige Projekte in einen Kulturführer zusammengefasst. Drei große Programmbücher sollen in zeitlichen Abständen folgen. Plakate mit Slogans wie «Zu uns kommt man als Gast und geht als Kumpel» oder «Sie müssen nicht nach Malle fahren, wenn Sie Zechen mögen» sollen das Interesse schüren. Ist das Interesse am Ruhrgebiet geweckt, soll nicht nur das Kulturhauptstadtjahr 2010 zusätzliche Gäste bringen. In anderen Kulturhauptstädten waren es bis zu 30 Prozent mehr Übernachtungen im Jahr des Ereignisses. Langfristig will das Revier mindestens zehn Prozent mehr Übernachtungen verbuchen. |
























































