| Direktor des Picasso-Museums in Málaga überraschend zurückgetreten |
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| Dienstag, 13. Januar 2009 um 21:12 Uhr | ||
Picasso, Direktor, MuseumDer bisherige Chef der Pinakothek, Bernardo Laniado-Romero, hatte überraschend mit sofortiger Wirkung seinen Rücktritt erklärt. Der 44-Jährige begründete die Entscheidung nach Presseberichten vom Dienstag mit «beruflichen Beweggründen», machte aber keine näheren Angaben. Die Kulturministerin der südspanischen Region Andalusien, Rosa Torres, teilte mit, dass über eine Ausschreibung ein Nachfolger gesucht werde. Damit erhält das Museum in seiner nur gut fünfjährigen Geschichte bereits seinen dritten Direktor. Die Vorgängerin von Laniado-Romero, Carmen Giménez, war im Juni 2004 zurückgetreten, nur acht Monate nach der Eröffnung des Museums. Die Pinakothek rangiert von ihrer Bedeutung unter den Picasso-Museen an dritter Stelle, hinter den großen Museen in Paris und Barcelona. Die ständige Sammlung besteht aus rund 200 Werken. Das Ausstellungszentrum ist in einem Adelspalast aus dem 16. Jahrhundert untergebracht, in dessen Umbau 66 Millionen Euro investiert worden waren. Es liegt unweit des Geburtshauses von Pablo Picasso (1881-1973). Die Exponate der ständigen Sammlung stammen aus den privaten Kollektionen von Picassos Schwiegertochter Christine Ruiz-Picasso und deren Sohn Bernard. |
























































