| Kunstmuseum Reutlingen widmet Künstler Grieshaber zwei Ausstellung |
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| Donnerstag, 15. Januar 2009 um 06:46 Uhr | ||
Grieshaber, KünstlerDie Präsentation «Grieshaber und die Moderne» vom 15. Februar bis 1. Juni zeige Grieshaber im Kontext der Avantgarden des 20. Jahrhunderts, teilte das Museum am Mittwoch mit. Den rund 120 Einzelblättern und Mappenwerken Grieshabers, der viele Jahre in Reutlingen gelebt hat, werden dabei etwa 50 Arbeiten derjenigen Künstler gegenübergestellt, mit denen er sich besonders auseinandergesetzt oder die er beeinflusst hat. Vom 11. Juli bis 20. September zeige das Museum die Ausstellung «Grenzgänger. Grieshaber und die DDR». Seit Mitte der sechziger Jahre sei der Künstler regelmäßig in der DDR zu Gast gewesen, teilte das Museum weiter mit. Grieshaber gab mehrere Editionen mit ostdeutschen Verlagen und Institutionen heraus. Zudem wurden seine Holzschnitte in mehreren Ausstellungen gezeigt und in einige öffentliche Sammlungen aufgenommen. Grieshaber wurde in seinen Anfängen von den Künstlern des frühen Bauhaus inspiriert - insbesondere von Lyonel Feininger und Paul Klee. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es ihm, das traditionsreiche Medium des Holzschnitts zu einem gewichtigen Ausdrucksmittel der Moderne zu machen. Wichtige Künstler waren für ihn etwa Marc Chagall, Max Beckmann oder Pablo Picasso. Zwischen 1955 und 1960 lehrte er an der Karlsruher Akademie. Dort zählten Künstler wie Horst Antes oder Dieter Krieg zu seinen Schülern. In den 80er Jahren knüpften Felix Droese oder Jörg Immendorff an Grieshabers formaler und inhaltlicher Neubewertung des Holzschnitts an. Grieshaber war von 1972 bis 1979 Mitglied des Internationalen Komitees der Biennale der Ostseestaaten in Rostock. 1978 wurde der Künstler zum korrespondierenden Mitglied der Akademie der Künste der DDR berufen und erhiet den Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig. |
























































