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Freitag, 16. Januar 2009 um 07:17 Uhr |
Hollein, Jahr Ausstellungen Wie Direktor Max Hollein am Donnerstag in Frankfurt mitteilte, sahen sich rund 355 000 Menschen die Ausstellungen an. «2008 war für die Schirn damit das dritterfolgreichste Jahr in ihrer über 20-jährigen Geschichte», sagte Hollein. Auch das Frankfurter Städel Museum mit der angegliederten Skulpturensammlung im Liebieghaus, das ebenfalls von Hollein geleitet wird, verzeichnete mit 315 000 und 80 000 Besuchern einen deutlichen Ansteig. Der geplante Städel-Anbau werde aber ein Jahr später fertig als ursprünglich geplant.
Vor allem interessierten sich die Besucher der Schirn für eine Ausstellung über Impressionistinnen. Diese sahen allein 185 000 Menschen. Den größten Ansturm im Städel erfuhren die beiden Ausstellungen «Cranach der Ältere» und «Der Meister von Flémalle und Rogier van der Weyden». Den Besucherrekord im Liebieghaus führt Hollein vor allem auf die Renovierung und Neueröffnung des Hauses im März zurück.
In diesem Jahr sollen vor allem die beiden Ausstellungen «Michelangelo. Zeichnungen und Zuschreibungen» (6. März bis 7. Juni) sowie «Botticelli» (13. November bis 28. Februar 2020) Kunstinteressierte in das Städel locken. Die Schirn Kunsthalle zeigt unter anderem eine Retrospektive des Bauhaus-Künstlers László Moholy-Nagy (8. Oktober bis 10. Januar 2010), eine Ausstellung über den französischen Neoimpressionisten Georges Seurat (5. Februar bis 9. Mai) sowie über Naturforscher Charles Darwin (5. Februar bis 3. Mai).
Zugleich teilte Hollein mit, dass sich der Baubeginn des geplanten Städel-Anbaus bis zum Sommer verzögere. Damit werde das 30-Millionen-Euro-Projekt erst 2011 fertig gestellt und nicht wie ursprünglich vorgesehen bereits im kommenden Jahr. Die Verzögerung stehe nicht in Zusammenhang mit der Finanzierung, die bislang zur Hälfte gesichert sei.
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