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Freitag, 16. Januar 2009 um 07:35 Uhr |
Städel, Werke, Sammlung Seit ihrer Eröffnung 1986 wurden rund 180 Ausstellungen gezeigt, darunter europaweit beachtete Übersichtsausstellungen zum Wiener Jugendstil, Expressionismus, Dada und Surrealismus. Einzelausstellungen zeigten Arbeiten von Künstlern wie Wassily Kandinsky, Marc Chagall, Henri Matisse, Julian Schnabel oder Yves Klein. Das Haus verfügt dabei über keine eigene Sammlung. Es wird seit 2001 von Max Hollein geleitet, der seit 2006 auch Direktor des Frankfurter Städel Museums und der angegliederten Skulpturensammlung im Liebieghaus ist. Das Städel verfügt mit rund 2700 Gemälden, 600 Skulpturen und mehr als 100 000 Zeichnungen und Druckgraphiken über eine der wichtigsten Sammlungen der europäischen Kunstgeschichte in Deutschland. Darunter befinden sich Werke von Cranach d. Ä., Dürer, Botticelli, Rembrandt, Monet und Picasso. Gegründet wurde es 1815 als erste bürgerliche Museumsstiftung in Deutschland durch den Frankfurter Kaufmann und Bankier Johann Friedrich Städel. Im vergangenen Jahr wurde die Sammlung durch Ankäufe und Schenkungen um mehr als 1000 Werke erweitert. Im Sommer soll das Haus für 30 Millionen Euro mit einem unterirdischen Anbau erweitert werden.
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