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Freitag, 16. Januar 2009 um 07:48 Uhr |
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Ausstellung, Deutschland, Immendorff
Die eigens für die Ausstellung zusammengestellten Druckgrafiken würdigten einen «Visionär der deutschen Einheit», sagte die Kuratorin Brigitte Garde am Donnerstag. Unter dem Titel «Ein Künstler aus Deutschland» zeigt das Kunsthaus 160 der rund 350 druckgrafischen Werke Immendorffs aus 39 Jahren. Der 1945 in Bleckede (Kreis Lüneburg) geborene Künstler starb im Mai 2007 nach schwerer Krankheit. Die Ausstellung geht bis zum 10. Mai.
Die in Stade gezeigten Druckgrafiken wirken wie ein Spiegelbild des malerischen Arbeitens Immendorffs. Zu fast allen großen Zyklen wie «Café Deutschland», «Café de Flore», «Rake9s-Family» oder seinen Spätwerken wie «Xu Pei Affenkönig» enthält die Ausstellung die druckgrafischen Ergänzungen und Interpretationen.
Die auf drei Stockwerken in einem alten Stader Patrizierhaus angeordnete Präsentation beginnt mit umfassenden Einblicken in den Zyklus «Café Deutschland». Darin beschäftigte sich Immendorff zwischen 1977 und 1983 mit Geschichte, Kultur und Politik.
«Jörg Immendorff - Ein Künstler aus Deutschland» basiert auf der Sammlung Geuer & Breckner. Die Düsseldorfer Galeristen erlaubten der Kuratorin einen nahezu unbegrenzten Griff in die druckgrafischen Mappen. Mit der Ausstellung schlage das Kunsthaus Stade einen neuen Weg zu größerer überregionaler Akzeptanz ein, sagte der Kunstvereins-Vorsitzende, Stades Bürgermeister Andreas Rieckhof (SPD). Auf die Immendorff-Schau soll im Herbst eine Ausstellung zu August Macke (1887-1914) folgen.
[Ausstellung]: Kunsthaus, Wasser West 7, Stade
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