| Paukenschlag im Jubiläumsjahr: Ausstellung «Kunst und Kalter Krieg» |
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| Freitag, 16. Januar 2009 um 07:53 Uhr | ||
Berlin, Los Angeles, KunstNürnberg/Berlin (dpa/lby) - Mit einem Paukenschlag wollen Künstler und Ausstellungsmacher in den USA und Deutschland ihren Beitrag zum Jubiläumsjahr 2009 anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung zweier deutscher Staaten und zum 20. Jahrestag des Mauerfalls leisten. Die auch mit Berliner Beteiligung konzipierte Ausstellung «Kunst und Kalter Krieg - Deutsche Positionen 1945 - 1989» zeigt ab 25. Januar im Los Angeles County Museum of Art und danach im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg sowie im Deutschen Historischen Museum Berlin rund 320 Werke der Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie und Installationskunst aus der Bundesrepublik und der DDR. Dazu gehören Werke von Joseph Beuys, Bernhard Heisig, Jörg Immendorf, Anselm Kiefer, Via Lewandowsky, Wolfgang Mattheuer, A.R. Penck, Gerhard Richter, Willi Sitte, Werner Tübke, Martin Kippenberger, Fritz Cremer und Wolf Vostell. 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges werde damit erstmals ein kritischer Rückblick aus internationaler Perspektive auf die Kunst während der deutsch-deutschen Teilung geboten, betonten die Ausstellungsmacher und der Berliner Kulturstaatssekretär André Schmitz am Donnerstag in Berlin. Kuratoren der spektakulären Ausstellung sind Stephanie Barron (Los Angeles) und Eckhart Gillen (Kulturprojekte Berlin). Die 1,2 Millionen Euro teure Ausstellung wird unter anderem von der Bundeskulturstiftung, dem Auswärtigen Amt und der Klassenlotterie gefördert. Nach Los Angeles ist sie vom 28. Mai bis 6. September im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg und vom 3. Oktober 2009 bis 10. Januar 2010 im I.M.Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums in Berlin zu sehen. Schmitz sprach von einem «großartigen Projekt», diese deutsche Kunst auch in Amerika vorzustellen. «Zum ersten Mal wird Amerika ein so umfassender Einblick in die geteilte deutsche Kunst seit 1945 geboten.» Der Ausstellungsort Los Angeles sei Partnerstadt von Berlin und neben New York auch ein wichtiger Ort für deutsche Künstler-Emigranten in der NS-Zeit gewesen, betonte Schmitz. |
























































