| Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums wird Ende 2011 geöffnet |
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| Samstag, 17. Januar 2009 um 11:51 Uhr | ||
Museen, SammlungDies gab die neue Generaldirektorin des Museums, Sabine Haag, am Freitag bekannt. Bei der Kunstkammer handelt es sich um eine weltweit einzigartige Sammlung von Gold- und Silberschmiedearbeiten, Skulpturen aus Bronze, Elfenbein, Holz oder Stein sowie exotischer Materialen. Außerdem enthält sie die vielleicht größte Sammlung von Gefäßen aus Bergkristall. Insgesamt befinden sich die 3000 Stücke zurzeit in alten Schaukästen, verteilt auf 13 noch geschlossene Säle und neun sogenannte Kabinette. Die Kosten des in jahrelanger wissenschaftlicher Arbeit vorbereiteten Umbauprojekts liegen bei rund 17 Millionen Euro. Davon werde rund eine Million Euro für die Sicherung der zum Teil unschätzbar wertvollen Gegenstände ausgegeben. Kunst- oder auch Wunderkammern waren die Vorläufer der heutigen Museen. Darin bewahrten die adeligen oder kirchlichen Herrscher Raritäten auf. Sie entstanden im wesentlichen im 16. Jahrhundert und waren ein Ergebnis der Sammelleidenschaft bei Hofe. Sie wurden im 19. Jahrhundert durch die Errichtung spezialisierter Museen abgelöst. |
























































