| Aachener Delegation wegen Beutekunst in die Ukraine gestartet |
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| Samstag, 17. Januar 2009 um 12:09 Uhr | ||
Aachener, Museums, LudwigDort waren vor kurzem 87 seit dem Zweiten Weltkrieg verschollene Gemälde des Suermondt-Ludwig- Museums aufgetaucht. Bisher sind nach Angaben des Museums in Simferopol 68 sicher identifiziert. Die Aachener wollen die Werke sichten und sich einen Eindruck vom Zustand der Bilder verschaffen. Der Chef des Suermondt-Ludwig-Museums Peter van den Brink will am 22. Januar im Aachener Kulturausschuss über Ergebnisse der Reise berichten. Die vierköpfige Delegation möchte auch zur weiteren Identifizierung beitragen. «Das Ziel ist rein wissenschaftlicher Natur», betonte die Stadt Aachen. Aus diesem Grund reise auch eine Restauratorin mit. «Es ist nicht das Ziel der Aachener Delegation, Misstrauen zu säen», hieß es seitens der Stadt. Die Delegation sei in Simferopol willkommen. Dort freue man sich auf den Besuch. Ein bayerisches Touristenpaar hatte die in dem Museum ausgestellten Bilder zufällig entdeckt. Das Ukrainische Kunstmuseum will die Gemälde nicht zurückgeben: Die in den Kriegswirren auf die Krim gelangten Kunstwerke seien nach dem ukrainischen Gesetz als Kompensation für eigene Verluste zu betrachten. Die Museumschefin Larina Vladimirovna schlug aber laut «Aachener Zeitung» und «Aachener Nachrichten» einen Kunstaustausch vor. Sie sei bereit, die Aachener Bilder von der Krim für ein Jahr gegen einen entsprechend großen Teil der Sammlung des Suermondt-Ludwig-Museums auszutauschen. Die Aachener hatten betont, nichts sei wichtiger als die Tatsache, dass die verschollenen Bilder wieder aufgetaucht seien. Die Museumschefin Vladimirovna werde an einem von der Stadt veranstalteten dreitägigen Symposium zum Thema Beutekunst teilnehmen. Es widme sich vor allem der Nachkriegsverluste verschiedener deutscher Museen. |
























































