| «Marc, Macke und Delaunay» kommen im März ins Sprengel Museum |
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| Montag, 19. Januar 2009 um 07:07 Uhr | ||
Delaunay, Macke, SchauDie Vorbereitungen für die aufwendigste Ausstellung in der Geschichte des Sprengel Museums laufen auf Hochtouren. Mehr als 50 internationale Leihgeber stellen Meisterwerke zur Verfügung. Die am 29. März startende Schau konzentriert sich auf die Jahre 1910 bis 1914, in denen Marc seine berühmten farbigen Tiere und Macke seine typischen Straßenszenen schuf. «Der Franzose Delaunay war für beide stilbildend», sagte Museumsdirektor Ulrich Krempel bei einer Reise zur Vorbereitung der Schau in Paris. Der kubistische Maler Delaunay (1885-1941) experimentierte schon früh mit Licht und Farben. Immer wieder wählte er den Eiffelturm als Motiv, in seinen Bilderserien erprobte er Zersplitterung und Fragmentierung. Die Deutschen Marc und Macke orientierten sich an seinem Vorbild. Aus der ersten Begegnung der drei jungen Maler erwuchs ein reger Austausch, eine Künstlerfreundschaft. Die Schau zeichnet Marcs und Mackes Weg in die Abstraktion nach. Welche Rolle dabei Delaunay spielte, sei bisher wenig bekannt, erklärte Kuratorin Susanne Meyer-Büser. «Wir haben hier einen Künstler den es für das deutsche Publikum zu entdecken gilt.» Unter den 190 Werken der bis zum 19. Juli laufenden Schau sind 33 Arbeiten des in Deutschland selten gezeigten Franzosen. Auch seiner als Künstlerin lange unterschätzten Frau Sonia ist ein Raum gewidmet. Nach Hannover wird es keine weiteren Stationen geben, viele Kunstinstitutionen verleihen derart kostbare Werke nicht länger als drei Monate. «Marc, Macke und Delaunay: Die Schönheit einer zerbrechendenWelt», lautet der komplette Ausstellungstitel. Dabei ist mit der «zerbrechenden Welt» weit mehr als die Bildkomposition gemeint. Der Erste Weltkrieg bereitete dem Aufbruch und Austausch europäischer Avantgarde-Künstler ein jähes Ende. Marc und Macke kamen im Kampf gegen Frankreich auf dem Schlachtfeld ums Leben. Ihre letzten düsteren Werke sind Vorahnungen der Katastrophe. Marcs Pferde symbolisieren nun nicht mehr die Einheit von Natur und Geist, erläuterte die Kuratorin. «Es sind Kreaturen, die vielleicht irgendwo ausgehungert auf dem Schlachtfeld stehen.» (Internet: www.marc-macke-delaunay.de) |
























































