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Dienstag, 20. Januar 2009 um 06:37 Uhr |
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Design, Kunst, Möbel
Acht internationale Händler wollen während der nächsten Europäischen Kunstmesse vom 13. bis zum 22. März erlesene Möbel, Lampen, Gläser und andere Gebrauchsgegenstände vom Jugendstil bis zu Gegenwart anbieten. Dies sagte eine TEFAF-Sprecherin am Montag in der niederländischen Stadt.
Der Kunstmarkt auf dem Messegelände MECC von Maastricht zählt mit seinen rund 220 Ausstellern zu den weltweit bedeutendsten Messen für erlesene Antiquitäten und herausragende Malerei vom Mittelalter bis zur Moderne.
Da «kunsthistorisch bewertetes Design» auch zunehmend in Kunstmuseen eine Rolle spiele, sei eine Messepräsentation hochkarätiger Beispiele Angewandter Kunst nur folgerichtig, erklärte die Sprecherin. Zudem lägen hier die Preise - etwa im Vergleich zur zeitgenössischen Kunst - noch auf einem «erschwinglichen Niveau».
Die Design-Galeristen der TEFAF kommen aus New York, Paris, Wien, London, Köln und Wien in die südniederländische Grenzstadt. Angeboten werden unter anderem eine um 1970 von George Nakashima für die Familie Rockefeller entworfene «Kegelförmige Bank», Art-Deco-Vasen und -Möbel aus Frankreich oder die legendäre «Beehive»-Lampe (1950) des finnischen Formgebers Alvar Aalto.
Zu den Jugendstil-Möbeln im TEFAF-Angebot gehört ein lange verschollen geglaubtes Speisezimmer des Design-Pioniers Peter Behrens für sein Haus in Darmstadt sowie ein Kabinett des Wieners Koloman Moser. Als Sonderschau werden erstmals öffentlich Möbel, Gläser und Silber nach Entwürfen von Hendrik Berlage gezeigt, die der bedeutende niederländische Architekt vor fast einem Jahrhundert für das Sammlerpaar Anton und Helene Kröller-Müller entworfen hat.
[Maastricht Exhibition & Congress Centre]: Forum 100, Maastricht, Niederlande
(Internet: www.tefaf.com)
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