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Mittwoch, 21. Januar 2009 um 07:43 Uhr |
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Bautzen, Künste, Metzke
Die Ausstellung «Welttheater - Weltenbühne» (10. Mai bis 5. Juli) vereine mehr als 50 Gemälde und stelle einen repräsentativen Überblick über nahezu 60 Schaffensjahre dar, teilte das Stadtmuseum Bautzen am Dienstag mit. Sie zeige Metzkes künstlerischen Wandel und die Kontinuität seiner Haltung, seine besondere malerische Qualität und geistige Eigenständigkeit der Bilder des Protagonisten der sogenannten «Berliner Schule».
Metzkes wurde 1929 in Bautzen geboren, studierte nach einer Steinmetzlehre an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste bei Wilhelm Lachnit und als Meisterschüler bei Otto Nagel an der Akademie der Künste Berlin. Der «Cézannist» vom Prenzlauer Berg gilt mit seinen Kollegen Manfred Böttcher, Hans Vent, Lothar Böhme und Werner Stötzer als Begründer der ideologiefernen «Berliner Schule». Sie schufen ihr Werk fernab der offiziellen DDR-Kulturpolitik und ihr Schaffen blieb lange unbeachtet.
Im Mittelpunkt von Metzkes Arbeiten stehen Menschen, Landschaften und Stillleben, die im Wesentlichen Erlebnisse und Szenen des Alltags zeigen. 1988 nahm der Künstler an der Biennale in Venedig teil, 2007 wurde sein Lebenswerk vom Land Berlin mit dem Hannah-Höch-Preis gewürdigt. Die Retrospektive in Bautzen umfasst 15 Leihgaben öffentlicher und privater Sammlungen sowie knapp 40 Leihgaben aus Metzkes Atelier.
(Internet: www.bautzen.de)
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