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Donnerstag, 22. Januar 2009 um 22:13 Uhr |
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Auktionshaus, Kunst
Hamburg (ots) - Während internationale Auktionshäuser vor allem im Bereich der zeitgenössischen Kunst mit heftigen Rückgängen und mit Umsatzeinbußen von bis zu 50 Prozent kämpfen müssen, sind die großen deutschen Häuser bis jetzt verschont geblieben. Die Februar-Ausgabe des Kunstmagazins art gibt einen Einblick in den deutschen Kunstmarkt und nennt die Werke, mit denen trotz Finanzkrise Rekordeinnahmen möglich waren.
140.000 Euro ist die stolze Summe, die das Auktionshaus Hauswedel & Nolte aus Hamburg für Ernst Barlachs Bronze "Das Wiedersehen" verzeichnen konnte. Für Emil Noldes "Abendliche Marschlandschaft" konnten 392.000 Euro erzielt werden. Die Rückgänge, die vor allem im unteren Segment zu verzeichnen sind, lassen die "sichere Bank" Nolde unberührt. Der Trend geht zur "alten" Kunst: Eines der frühen Ölbilder von Nolde brachte Ketterer Kunst sogar die Rekordsumme von 900.000 Euro ein. Trotz fehlender Kundschaft aus den USA, Großbritannien und Italien laufen die Geschäfte gut. Die Auktionshäuser sind sich einig: Händlerware wird künftig problematischer abzusetzen sein, manche Sammler, die es sich leisten können, werden in der Krise nicht einliefern. Andererseits: Nachlässe und so genannte Notverkäufe wird es immer geben. Katrin Stoll vom Münchner Auktionshaus Neumeister: "Man muss realistisch sein. Für Käufer bietet sich in der Krise eine hervorragende Möglichkeit, ultimativ viel Qualität fürs Geld zu bekommen."
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