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Freitag, 23. Januar 2009 um 07:55 Uhr |
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Weibel, ZKM, Ausstellungen
Wie ZKM-Chef Peter Weibel am Donnerstag sagte, werden im Jubiläumsjahr Innovationen in der Museumsvermittlung wie ein QR-Code (Quick-Response-Code) vorgestellt. Mit dieser Technik können per Handy jederzeit und überall Infos über Ausstellungen und Veranstaltungen abgerufen werden. Weibel zufolge ist das ZKM die erste Kulturinstitution in Deutschland, die diese Technik in großem Maßstab einsetzt.
Das ZKM erforscht, produziert und präsentiert vorwiegend Medienkunst. Es wurde 1989 als Stiftung ins Leben gerufen, 1997 war es in sein heutiges Domizil eingezogen, eine riesige ehemalige Waffenfabrik. 2008 besuchten 218 000 Menschen das Medienkunstzentrum.
Im Jubiläumsjahr sind 20 Ausstellungen, Symposien, Aufführungen und Vorführungen geplant, darunter vom 16. Oktober an die große Überblicksschau «produced@zkm. media art revisited» mit den besten Produktionen der vergangenen Jahre. Das ZKM nennt «die weltweit bedeutendste Sammlung internationaler Medienkunst» sein eigen, darunter sind Werke von Videokunst-Pionieren wie Nam June Paik oder Bill Viola.
Weibel zufolge ist die Restaurierung der Medienkunstwerke eine wachsende Herausforderung technisch wie auch finanziell. Das ZKM hofft deshalb auf weitere Sponsoren, die Kosten für die Restaurierung von einzelnen Arbeiten übernehmen.
Das zum ZKM gehörende Museum für Neue Kunst feiert sein zehnjähriges Jubiläum mit Werken bedeutender Privatsammler. Unter dem Arbeitstitel «collected@» wird vom 4. Dezember an ein Überblick über die Neuerwerbungen der Gründungssammler Grässlin, Rentschler, Weishaupt und der später dazu gewonnenen Sammlungen Boros, Landesbank Baden-Württemberg und VAF-Stiftung gegeben.
Schon vor den beiden großen Jubiläumsausstellungen gibt es 2009 aber eine Reihe von Schauen. Den Auftakt macht «Notation», die vom 1. März an im Medienmuseum zu sehen ist. Die Ausstellung über «Kalkül und Form in den Künsten» entstand mit der Akademie der Künste in Berlin und war dort schon teilweise zu sehen. In Karlsruhe wird sie durch 30 neue Medienkunstarbeiten ergänzt. Ab Mai wird die Sammlung der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) präsentiert.
(Internet: www.zkm.de)
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