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Dienstag, 27. Januar 2009 um 07:06 Uhr |
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Géricault, Delacroix, Daumier
Die rund 150 Blätter von Théodore Géricault, Eugène Delacroix und Honoré Daumier seien bis zum 22. März zu sehen, teilte ein Museumssprecher am Montag mit. Die Ausstellung aus den Beständen einer Privatsammlung ist eine Kooperation mit den Museen in Fulda, Schwäbisch-Gmünd und Überlingen und wird später auch dort präsentiert.
In den Jahren von 1825 bis 1829 verwendet Delacroix (1798-1863) die Druckgrafik als eigenständiges Medium völlig selbstständig neben seiner Malerei. Es entstehen Faust-Illustrationen und Tierdarstellungen. Besonders reizvoll sei es, dass einigen lithographischen Umsetzungen erstmals die entsprechenden Vorzeichnungen zur Seite gestellt werden können. «Dies gibt einen aufregenden Einblick in die Entstehungsgeschichte und die Arbeitsmethode des Künstlers», sagte Museumsdirektor Stephan Mann.
Auch Géricault (1791-1824) ist mit einer umfangreichen Werkgruppe in der Ausstellung vertreten. Er gehörte in Frankreich zu den ersten Künstlern, die sich mit der Lithographie als künstlerischem Medium befasst haben. Daumier (1808-1879) wurde überwiegend wegen seiner zahlreichen Karikaturen von von politischen Ereignisse und Personen bekannt. In Goch zu sehen ist eine Auswahl aus seinem Gesamtwerk von rund 4000 Zeitungs-Karikaturen.
(Internet: www.museum-goch.de)
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