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Dienstag, 27. Januar 2009 um 18:16 Uhr |
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Lauter, Mannheim, Kunsthalle Er sei damit der Aufforderung zum Dienstantritt nachgekommen, teilte die Stadt mit.
Bislang hatte Lauter die Rückkehr nach Mannheim vermieden. Zunächst war er krankgeschrieben, dann wollte er Urlaub nehmen. Diesen Antrag verweigerte ihm Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) allerdings. Ungeachtet dessen, dass Lauter nun «allgemeine konzeptionelle Aufgaben der bildenden Kunst» bearbeitet, droht ihm ein zweites Disziplinarverfahren. Die Stadt prüft, ob sie ihm den Beamtenstatus aberkennen kann. Lauter war im September 2007 vom Gemeinderat abgesetzt worden.
Die Stadt hatte bereits 2008 ein Verfahren wegen des Verdachts der Untreue eingeleitet und im September Strafanzeige erstattet. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim dauern an, das Disziplinarverfahren ist so lange ausgesetzt. Unter Lauters Führung hatte die gemeinnützige Kunsthallen Ausstellungs GmbH im Jahr 2006 deutliche Verluste gemacht. Bei den Ermittlungen wird nun das Defizit von mehr als 400 000 Euro unter die Lupe genommen. Zudem geht es um luxuriöse Dienstreisen und teure Veranstaltungen.
Lauter war seit seiner Absetzung in Mannheim krankgeschrieben. Nach Jahreswechsel erhielt die Stadt jedoch die Bescheinigung von einem Berliner Amtsarzt, er sei dienstfähig. Lauter wurde aufgefordert, unverzüglich seinen Dienst in Mannheim anzutreten. Er blieb weg - stattdessen tauchten Fotos von ihm bei einer Ausstellungseröffnung in Chile auf.
(Internet: www.kunsthalle-mannheim.de)
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