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Mittwoch, 28. Januar 2009 um 07:24 Uhr |
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Busch, Bildergeschichten
Von Wilhelm Busch bis Robert Gernhardt» sind in der Galerie Stihl in Waiblingen erstmals alle 50 Bilderbogen von Wilhelm Busch zu sehen. Nach den großen Meistern William Turner und Rembrandt, die fast 30 000 Besucher in das neue Museum gelockt haben, sei nun die «Säule Massenkommunikation» der Schwerpunkt, sagte der Kurator Helmut Herbst am Dienstag in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis). Neben den Zeichnungen von Wilhelm Busch präsentiert die Ausstellung vom 30. Januar bis zum 3. Mai Originale von e.o. plauen, Roland Kohlsaat und Robert Gernhardt.
Der Münchner Verlag Braun & Schneider, für den Busch, Lothar Meggendorfer und Adolf Oberländer tätig waren, wurde mit der Herausgabe der Münchener Bilderbogen (1848-1905) zum wichtigsten Produzenten von Bildergeschichten. Die Bildergeschichten werden in sechs Themeninseln beleuchtet. Die Darstellungen zeigen nicht nur drastische Erziehungsmethoden jener Zeit; sie richten sich auch gegen Autoritäten und gesellschaftliche Verhältnisse. «Bildergeschichten waren ein Mittel der Kritik des Bürgertums, wobei der Protest in Humor verpackt wurde», erklärte Herbst den Sinn dieser Kunst.
(Internet: www.galerie-stihl-waiblingen.de)
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