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Mittwoch, 28. Januar 2009 um 07:27 Uhr |
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Aurelie Nemours, Federle
Dem 64-jährigen Maler gelinge es, in seinen Werken Vergangenheit und Gegenwart zu verbinden, sagte der Präsident der Aurelie-Nemours-Gesellschaft, Serge Lemoine, am Dienstagabend zur Preisverleihung im Museum Centre Pompidou. Zudem verknüpfe das Werk die Kultur des Westens mit der des Orients und halte das Gleichgewicht zwischen der Suche nach dem Ideal und dessen Verneinung.
Der 1944 im schweizerischen Solothurn geborene Federle war von 1999 bis 2007 Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter einer zeitgenössischen geometrischen Abstraktion. 1997 vertrat Federle die Schweiz auf der Biennale in Venedig. Für die Fassade der Schweizer Botschaft in Berlin entwarf der Künstler ein Relief. Federle nannte die Auszeichnung am Dienstag eine große Anerkennung. In Deutschland habe er stets als Konservativer und lästiger Theoretiker gegolten.
Die französische Künstlerin Aurelie Nemours hatte den Preis im Jahr 2000 ins Leben gerufen. Seit ihrem Tod im Jahr 2005 wird er von von der gleichnamigen Gesellschaft vergeben.
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