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Mittwoch, 28. Januar 2009 um 18:43 Uhr |
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HAUM, Museum, Braunschweig
Seine international renommierte Sammlung von Kunstgegenständen aus der Zeit der alten Ägypter bis zur Moderne geht auf die Braunschweiger Herzöge zurück. Welfenherzog Anton Ulrich von Braunschweig-Lüneburg (1633-1714) machte den Anfang. Sein Großneffe Herzog Carl I. eröffnete dann 1754 ein «Kunst- und Naturalienkabinett». Es gilt als eines der ersten öffentlich zugänglichen Museeb des europäischen Kontinents – zeitgleich eröffnete das British Museum in London.
Später entwickelten sich daraus die heutigen drei Braunschweiger Landesmuseen - neben dem Herzog Anton Ulrich-Museum (HAUM) noch das Naturhistorische und das Braunschweigische Landesmuseum. Im HAUM bilden die alten Meister einen Schwerpunkt. Unter anderem besitzt das Museum Werke von Peter Paul Rubens, Rembrandt und Jan Vermeer. Insgesamt beherbergt das Haus 170 000 Kunstwerke. Mit mehr als 100 000 Blatt gilt das Kupferstichkabinett des Museums zudem als eine der größten Grafik-Sammlungen der Welt. In den kommenden drei Jahren soll der Altbau des Museums komplett restauriert werden und einen Neubau erhalten. Das Land will dafür insgesamt 23 Millionen Euro investieren.
(Internet: www.braunschweig-museum.de)
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