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Freitag, 30. Januar 2009 um 08:22 Uhr |
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Künstler, Winkler, Stiftung
Die Arbeiten auf Papier stammten von seiner Witwe Christel, teilte die Klassik Stiftung am Donnerstag mit. Darüber hinaus erwarb die Stiftung vier Drucke sowie zwei Tuschezeichnungen für insgesamt 5000 Euro. Nach Angaben einer Sprecherin zeigen die Werke einen Querschnitt der Werkphasen des 1919 in Gotha geborenen Malers und Grafikers von den 1970er bis in die 1990er Jahre. Mit dem Erwerb solle die Bedeutung Winklers für die Weimarer Kulturgeschichte der Nachkriegszeit betont werden. Der Künstler starb im Jahr 2000.
Winkler wurde 1950 wegen amerikanischer Tendenzen vom SED-Regime aus dem Verband Bildender Künstler der DDR ausgeschlossen und erst 1982 wieder aufgenommen. Das bedeutete, dass er keine Ausstellungen, keinen Anspruch auf Atelierraum und Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung hatte. Winkler musste sich seinen Lebensunterhalt als Musikpädagoge verdienen.
Trotzdem schuf er ein umfangreiches Werk an Öl- und Hinterglasgemälden, Zeichnungen, Aquarellen und Druckgrafiken. 1992 erhielt er den Weimar-Preis, mit dem jährlich Persönlichkeiten oder Gruppen geehrt werden, die sich auf besondere Weise um die Thüringer Klassikerstadt verdient gemacht haben.
(Internet): www.klassik-stiftung.de
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