| Richters «1025 Farben» für 1,6 Millionen versteigert |
|
|
|
| Mittwoch, 01. Juli 2009 um 05:01 Uhr | ||
London (dpa) - Ein Gemälde des Kölner Malers Gerhard Richter ist vom Auktionshaus Christie's in London für 1,6 Millionen Euro versteigert worden. Das Schlussgebot für das Werk «1025 Farben» lag am Dienstagabend damit leicht über dem Mindestschätzwert. Das nahezu quadratische Gemälde gehört zu der Reihe «Farbtafeln», der sich der Vertreter des Kapitalistischen Realismus mit Unterbrechungen seit 1966 gewidmet hatte.
Auf dem Bild aus dem Jahr 1974 sind 1025 Farben in kleinen viereckigen Täfelchen neben- und übereinander angeordnet. Über den neuen Besitzer machte Christie's keine Angaben. Der Vorbesitzer aus Europa hatte das Bild 1974 in der Düsseldorfer Galerie Konrad Fischer erworben. Das höchste Gebot bei der Auktion von Nachkriegs- und zeitgenössischer Kunst erzielte mit 3,6 Millionen Euro das Werk «Night Playground» des schottischen Malers Peter Doig. Das Bild zeigt, wie die Nacht über einen Spielplatz hereinbricht und hebt dabei den Unterschied zwischen der Natur und den von Menschen geschaffenen Gegenständen hervor. Normalerweise ist Doig für seine Landschaftsbilder bekannt. Er war der zweithöchste Preis, den dieser Künstler jemals bei einer Versteigerung erzielte, wie das Auktionshaus weiter mitteilte. |
























































