| Künstlersozialversicherung wird billiger |
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| Freitag, 03. Juli 2009 um 05:03 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Die Abgabe zur Künstlersozialversicherung soll im kommenden Jahr erneut sinken, und zwar von 4,4 auf 3,9 Prozent. Dies teilte das Bundesarbeitsministerium am Donnerstag in Berlin mit und bezifferte die Entlastung auf 20 Millionen Euro pro Jahr.
Die Künstlersozialversicherung schützt mehr als 160 000 freiberufliche Künstler, Journalisten und Publizisten gegen Krankheit und Arbeitslosigkeit. Sie sorgt auch für deren Alterssicherung. Die Abgabe zur Künstlersozialkasse (KSK) müssen jene bezahlen, die - wie Verlage, Theater oder Galerien - die Arbeit von «Kulturschaffenden» verwerten. Im Jahr 2005 musste der Abgabesatz, den alle Unternehmen auf die Honorarsumme von freiberuflichen Künstlern und Publizisten zahlen müssen, wegen schwindender Einnahmen durch mangelhafte Zahlungsmoral der Firmen auf 5,8 Prozent angehoben werden. Ende 2007 waren es immer noch 5,1 Prozent. Finanziert wird die KSK auch aus einem Zuschuss des Bundes und aus Beiträgen der Versicherten selbst.
Für den Deutschen Kulturrat als Spitzenverband der Bundeskulturverbände zeigt die Ermäßigung des Abgabesatz auf 3,9 Prozent, dass die 2007 begonnenen Maßnahmen zur besseren Erfassung der Abgabepflichtigen und damit zur finanziellen Stabilisierung der Künstlersozialversicherung wirken. Kein Unternehmen könne sich «mehr drücken und damit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den ehrlichen Unternehmern erlangen. Und die Künstler müssen nicht um ihre soziale Sicherung bangen», sagte Geschäftsführer Olaf Zimmermann. |
























































