| Kulturelle Bildung Schwerpunkt in Kulturpolitik |
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| Samstag, 04. Juli 2009 um 07:39 Uhr | ||
Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Landesregierung setzt bei der Kulturförderung zunehmend auf die Jugend. Im vergangenen Jahr, sei jeder zehnten Euro des Kulturetats in die kulturelle Bildung geflossen, sagte Kultur-Staatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff am Freitag bei der Vorstellung des Kulturberichts 2008 in Düsseldorf. Jedes Kind solle die Chance erhalten «Kunst mit eigener Erfahrung und eigenem Tun kennenzulernen». Kernprojekt sei das erfolgreiche Modellprogramm «Jedem Kind ein Instrument». Dieses zunächst auf das Ruhrgebiet beschränkte Programm solle nach dem Kulturhauptstadtjahr 2010 landesweit weiter gehen.
Insgesamt gibt das Land Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr 128 Millionen Euro für Kulturförderung aus. Für das kommende Jahr sei bereits im Kabinett eine Erhöhung der Fördergelder auf 140,2 Millionen Euro beschlossen worden. Damit werde die CDU/FDP-Koalition ihr Versprechen einhalten, die Kulturförderung zu verdoppeln, betonte der Staatssekretär.
Bei der Verteilung der Fördergelder habe Westfalen das Rheinland mittlerweile eingeholt. Ins Rheinland seien im vergangenen Jahr 57 Millionen Euro geflossen, nach Westfalen 52 Millionen Euro, sagte Grosse-Brockhoff. Der Pro-Kopf-Anteil an Fördermitteln sei 2008 in Westfalen mit 6,15 Euro sogar gewesen als im Rheinland mit 5,90 Euro. Damit sei die lange Bevorzugung des städtisch strukturierten Rheinlands gegenüber dem eher ländlich geprägten Westfalen beendet worden.
Eine positive Bilanz zog Grosse-Brockhoff auch in Bezug auf die Kultursaison ARTENSION, in der sich NRW in Frankreich präsentiert habe. Die Vorbereitung für ein neues internationales Kulturprojekt in Polen ab 2011 laufe ebenfalls erfolgreich an. |
























































