| Zeichnungen von Otto Dix in Albstadt |
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| Samstag, 04. Juli 2009 um 07:40 Uhr | ||
Albstadt (dpa) - Seine Zeichnungen aus den Schützengräben des Ersten Weltkriegs haben ihn berühmt gemacht: Otto Dix (1891-1969) steht von diesem Sonntag an im Mittelpunkt einer Ausstellung der Galerie Albstadt (Baden-Württemberg). Die Galerie verfügt nach eigenen Angaben über die weltweit größte Dix-Sammlung mit Arbeiten auf Papier. Weil die Zeichnungen sehr lichtempfindlich sind, werden sie aber nur selten der Öffentlichkeit gezeigt.
Die Ausstellung zum 40. Todestag des Künstlers am 25. Juli zeigt mehr als 70 seiner Zeichnungen. Neben seinen Abbildungen der Kriegsgräuel sind vor allem Porträts aus Dix' Hand zu sehen. «Er hat sich immer neu mit der zeichnerischen Formulierung des menschlichen Körpers und seiner vergänglichen Schönheit auseinandergesetzt», sagte Kuratorin Veronika Mertens. Die Ausstellung ist bis zum 27. September zu sehen.
Dix gilt als einer der wichtigsten realistischen und expressionistischen Maler des 20. Jahrhunderts. In seinen Werken attackierte er die bürgerliche Gesellschaft. Er malte ausgemergelte Strichmädchen, vergnügungssüchtige Großstadtmenschen zwischen Luxus und Elend, Kriegskrüppel und Selbstmörder. Nachdem die Nationalsozialisten seine Werke als entartete Kunst eingestuft hatten, zog er sich an den Bodensee zurück. Er starb im Alter von 77 Jahren in Singen (Baden-Württemberg). |
























































