| Variationen von Weiß - Girke in Bottrop |
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| Samstag, 04. Juli 2009 um 09:46 Uhr | ||
Bottrop (dpa/lnw) - Variationen in Weiß: Immer wieder hat sich der Kölner Maler Raimund Girke dieser Farbe angenommen. Bilder von den 50er Jahren bis zum Spätwerk des 2002 gestorbenen Künstlers aus öffentlichen und privaten Sammlungen zeigt von Sonntag (5.7.) an das Josef Albers Museum/Quadrat in Bottrop. Die Ausstellung läuft bis zum 20. September.
Sie gibt einen Einblick in Girkes frühe, vom gestisch-abstrakten Informel beeinflusste Malerei und seine weitere Entwicklung, die ihn zu einer ruhigen, regelmäßig strukturierten Bildauffassung ganz in der Tradition der klassischen Malerei geführt hat. Anlass der Schau ist die Schenkung von sechs Ölbildern, die die Künstlerwitwe dem Bottroper Museum vermacht hat, sagte Museumsdirektor Heinz Liesbrock am Samstag.
Wie für den Bauhausmeister Josef Albers sei für Girke die Auseinandersetzung mit der Wirkkraft der Farbe das zentrale Thema gewesen. Wie Albers habe er Wahrnehmung und Reflexion regelmäßig auch in lyrischen Texten festgehalten, sagte der Museumsleiter.
Der Betrachter selbst wird durch die oft großformatigen Bildtafeln, in denen mal ein diffuses Blau oder fast verstecktes Grau-Gelb die weiße Bildfläche zu Leben erweckt, zu genauem Sehen und zur Reflexion seiner Wahrnehmungen und Gefühle verführt. Raimund Girke, 1930 in Niederschlesien geboren, lehrte von 1971 bis 1996 als Professor für Freie Malerei an der Berliner Hochschule der Künste und nahm 1977 an der documenta VI in Kassel teil. |
























































