| TAL R zeigt Werke, die ihn manchmal anspucken |
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| Montag, 06. Juli 2009 um 04:56 Uhr | ||
Tübingen (dpa/lsw) - Oft steht der dänisch-israelische Künstler TAL R selbst ganz ratlos vor seinen Arbeiten. Rätselhaft und doch faszinierend sich seine Werke, die vom kommenden Samstag (11.7.) an in der Tübinger Kunsthalle gezeigt werden. 26 Gemälde, 38 Skulpturen, 12 Kollagen und eine Reihe grafischer Arbeiten umfasst die Werkschau des Düsseldorfer Akademieprofessors Tal Rosenzweig Tekinoktay. Seine Arbeiten scheinen keinem Muster zu folgen, weil TAL R, wie er sich nennt, keiner festgelegten Herangehensweise folgen will. «Am Ende interessiert mich viel stärker der Punkt, an dem meine Idee gewissermaßen umkehrt und mir ins Gesicht spuckt oder mich zurückweist», sagt er.
Eines der in Tübingen gezeigten Werke ist «Lars Larssen», eine mehr als zwei Meter hohe Kugel aus zitronengelb angestrichenen Fahrradfelgen. Fast immer baut der im dänischen Kopenhagen lebende Künstler Gegenstände ein, die ihren Gebrauchswert verloren haben. Bei seinen Gemälden nimmt er oft Anleihen bei alten Meistern - aber auch bei Pornos. Dabei gehe es ihm nicht um eine moralische Botschaft, sondern um Ästhetik, betont der Künstler.
Die Ausstellung «You Laugh an Ugly Laugh» ist bis zum 4. Oktober in der Kunsthalle Tübingen zu sehen. |
























































