| Bogler-Teekanne in Berliner Ausstellung |
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| Dienstag, 07. Juli 2009 um 05:18 Uhr | ||
Gera (dpa/th) - Eine Teekanne von Theodor Bogler aus dem Geraer Museum für Angewandte Kunst wird in der Berliner Sonderausstellung «Modell Bauhaus» zu sehen sein. Die seltene Variante der Modulteekanne hat Bogler um 1923 in der keramischen Werkstatt des Bauhauses Weimar entworfen. Die Leihgabe sei eines der Prototypen für industriell herstellbare Gefäße, teilte die Stadt Gera am Montag mit. Sie wird vom 22. Juli bis 07. Oktober 2009 im Martin-Gropius-Bau in Berlin gezeigt.
Mit ihren vielfachen Varianten gilt die Teekanne als eine der spektakulärsten Schöpfungen, mit der die Bauhaustöpferei um Otto Lindig und Theodor Bogler auf die programmatische Forderung «Kunst und Technik eine neue Einheit» von Walter Gropius reagierte. Das Geraer Museum besitzt umfangreiche Bestände an Bauhauskeramik. Sie geben zusammen mit weiteren Keramiken einen Einblick in die Bedeutung der Weimarer Architektur- und Designschule von 1919 bis in die Gegenwart.
Im Ferberschen Haus in Gera läuft derzeit die Sonderausstellung «Den eigenen Vorstellungen Gestalt geben» mit Arbeiten der Keramikerin Marguerite Friedlaender-Wildenhain. Sie gehörte zu den prägenden Persönlichkeiten in der Keramikwerkstatt. |
























































