| Große Ausstellung über Le Corbusier in Berlin |
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| Mittwoch, 08. Juli 2009 um 05:06 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Eine große Ausstellung würdigt in Berlin das Werk des Schweizer Architekten Le Corbusier (1887-1965). Von diesem Donnerstag an (bis 5. Oktober) werden im Martin-Gropius-Bau 380 Exponate aus Architektur, Städtebau, Malerei und Film gezeigt. Die Ausstellung wurde vom Vitra Design Museum (Weil am Rhein) gestaltet und präsentierte sich bereits in mehreren europäischen Städten, zuletzt in London. Le Corbusier gilt als einer der großen Baumeister des 20. Jahrhunderts.
Die Bauten von Charles-Edouard Jeanneret-Gris, so Le Corbusiers eigentlicher Name, stehen in aller Welt - von Indien bis Argentinien. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Wallfahrtskirche Notre Dame du Haut im ostfranzösischen Département Haute-Saone, das Kloster Sainte-Marie de La Tourette bei Lyon, das Nationalmuseum für westliche Kunst in Tokio, das Centre Le Corbusier in Zürich und das Museum der indischen Stadt Ahmadebad. Le Corbusier arbeitete mit am Entwurf des UN-Hauptquartiers in New York, baute ein Doppelhaus für die Stuttgarter Weißenhofsiedlung. Ein Schwerpunkt wird auf das Wirken Le Corbusiers in Berlin gelegt. Der Architekt verbrachte mit Unterbrechungen mehrere Jahre in der Stadt.
Die Ausstellung zeigt Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Filme. Hinzu kommen Architekturmodelle sowie Installationen. Die Ausstellung sei damit die umfassendste Le Corbusier-Retrospektive der vergangenen 20 Jahre. Der Architekt prägte auch in der Malerei, im Möbeldesign und im Städtebau das Bild der Moderne. |
























































