| Ausstellung «Digital contents» an Kunstakademie |
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| Donnerstag, 09. Juli 2009 um 11:59 Uhr | ||
Trier (dpa) - Wie sich Computer, Handy und Internet auf die Kunst auswirken, zeigt die neue Ausstellung «Digital contents» an der Europäischen Kunstakademie in Trier. 14 Künstler aus Deutschland, den USA und Italien zeigen, wie digitale Medien neue Wege für die Bildgestaltung ermöglichen. «Die Bedeutung der digitalen Medien in der Kunst nimmt zu», sagte die Leiterin der Kunstakademie (EKA), Gabriele Lohberg, vor der Ausstellungseröffnung am Donnerstag. Allerdings rede kaum ein Künstler darüber, denn: «Keiner lässt sich gerne in den Hexenkessel schauen.» Die rund 30 Werke umfassende Schau ist bis zum 27. August zu sehen.
Bei den Künstlern, die auch digital arbeiteten, gebe es zwei Extreme, sagte Lohberg. Die einen betrachteten den Computer «als Handwerkszeug», um sich die Arbeit zu erleichtern. Comic-Zeichner Dieter Krüll etwa nutze den Computer, um Flächen zu colorieren. Gezeichnet werde aber weiter per Hand.
Bei dem anderen Extrem werde der Computer eingesetzt, um neue Ideen zu entwickeln. So entstünden etwa bei Stefan Fahrnländer (Berlin) fantastische Bilderwelten mit surrealen Objekten wie etwa fleischfressenden Pflanzen, die es gar nicht gebe. «Hier wird der Computer künstlerisch eingesetzt», sagte Lohberg.
Die 1977 gegründete EKA ist nach Angaben der Leitung die größte freie Kunstakademie Europas. Als «Ort der internationalen künstlerischen Begegnung» bietet sie Kurse in Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie, Skulptur, Video- oder Aktionskunst an. Tags: computer
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