| Museum zeigt Hölzel als Wegbereiter der Moderne |
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| Donnerstag, 09. Juli 2009 um 12:02 Uhr | ||
Stuttgart (dpa/lsw) - Hoch geschätzt von seinen Schülern, weitgehend unbeachtet von seinen Kollegen - eine Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart soll Adolf Hölzel (1853-1934) in ein neues Licht rücken. Anhand von rund 220 Arbeiten werde bis zum 1. November «einer der Pioniere der Avantgarde von europäischem Rang» präsentiert, den es als «Wegbereiter der Moderne» neu zu entdecken gelte. Parallel zu vergleichbaren Bestrebungen etwa von Wassily Kandinsky (1866-1944) oder Piet Mondrian (1872-1944) habe Hölzel in Stuttgart einen eigenständigen Weg zum modernen Bild beschritten.
Das Kunstmuseum in der Landeshauptstadt besitzt fast 400 Werke und damit die weltweit größte Hölzel-Sammlung, sein kunsttheoretischer Nachlass - rund 2300 Blätter - wird in der Staatsgalerie Stuttgart verwahrt und erforscht. In diesem Jahr jährt sich Hölzels Todestag zum 75. Mal. Zu seinen Schülern zählen der spätere Bauhaus-Lehrer Oskar Schlemmer (1889-1955) und Willi Baumeister (1888-1943). Die Ausstellung «KALEIDOSKOP. HOELZEL in der Avantgarde» zeigt auch Hölzels «Komposition in Rot I» von 1905, die sogar als eines der frühesten Beispiele abstrakter Malerei gilt.
Das Kunstmuseum am Schlossplatz ist von dienstags bis sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, mittwochs und freitags auch bis 21.00 Uhr. Erwachsene zahlen 8 Euro, Kinder unter 13 Jahren haben freien Eintritt. Das Museum experimentiert mit einem speziellen Rundgang für Kinder im Alter ab vier Jahren. |
























































