| Kulturinstitute wollen gemeinsam Politik machen |
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| Samstag, 11. Juli 2009 um 06:40 Uhr | ||
München (dpa) - Europas Kulturinstitute müssen nach Ansicht des Generalsekretärs des Goethe-Instituts, Hans-Georg Knopp, in Zukunft stärker zusammenarbeiten und die Grundlagen für eine gemeinsame europäische Auswärtige Kulturpolitik entwickeln. «Wer sollte diese Aufgabe sonst übernehmen?», sagte Knopp am Freitag in München laut einer Mitteilung. Vor wenigen Tagen hatte Knopp die Präsidentschaft über die Vereinigung nationaler Kulturinstitute in der Europäischen Union (EUNIC) nach einem Jahr turnusgemäß an seinen dänischen Kollegen Finn Andersen abgegeben. EUNIC ist eine Partnerschaft von Kulturinstituten aus derzeit 26 EU-Ländern und wurde 2007 gegründet.
«EUNIC ist durch die Erfahrungen seiner Mitgliedsinstitute, durch seine weltweiten Netzwerke bestens geeignet, europäische Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik zu gestalten», sagte Knopp. Erste Erfolge seien bereits zu vermelden: EUNIC werde immer mehr als Berater der Europäischen Kommission wahrgenommen. In Zukunft könne EUNIC unter anderem dazu beitragen, den Dialog zwischen Europa und China zu fördern.
Gearbeitet wird dabei laut Knopp zum einen auf der Ebene der Direktionen, die in engem Kontakt miteinander stehen. Wichtiger Teil seien aber auch gemeinsame Projekte in einzelnen Städten, in denen die jeweiligen nationalen Einrichtungen wie zum Beispiel das deutsche Goethe-Institut ihre Sitze haben. |
























































