| «Religion in der Karikatur» in Koblenz zu sehen |
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| Samstag, 11. Juli 2009 um 06:41 Uhr | ||
Koblenz (dpa/lrs) - «Religion in der Karikatur» ist das Thema einer neuen Ausstellung im Mittelrhein-Museum Koblenz. Der Comiczeichner Ralf König («Der bewegte Mann») setzt sich darin kritisch mit Religionen und der Institution Kirche auseinander. Die Ausstellung mit dem Titel «Kunst und Schöpfung» läuft nach Angaben des Museums bis zum 6. September.
König avancierte in den achtziger Jahren mit den Comicbänden «SchwulComix» zum Geheimtipp in der Schwulenszene. Größere Bekanntheit erlangte er mit dem Comicbuch «Der bewegte Mann» (1987), das 1994 auch verfilmt wurde. Im Zuge des sogenannten Karikaturenstreits setzte er sich für die Meinungsfreiheit ein. Im Jahre 2005 in dänischen Zeitungen veröffentlichte Mohammed-Cartoons waren in der arabischen Welt heftig kritisiert worden. König zeichnete einige Karikaturen hierzu. In dem zweibändigen Comicbuch «Dschinn Dschinn» (2005/2006) beschäftigte er sich mit dem radikalen Islamismus.
In der Koblenzer Ausstellung sind Zeichnungen aus Königs Comics «Stutenkerle» und «Dschinn Dschinn» zu sehen. Daneben gibt es Arbeiten für das Feuilleton der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ) - unter anderem zur Schöpfungsgeschichte und zur Arche Noah. Zu sehen sind darüber hinaus neue Bilder und Zeichnungen. Tags: ausstellung comicbuch
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