| Ehrenpreis für Bildhauer Wieland Förster |
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| Montag, 13. Juli 2009 um 04:20 Uhr | ||
Neuhardenberg/Dresden (dpa) - Der in Dresden geborene Bildhauer Wieland Förster hat für sein Lebenswerk den mit 5000 Euro dotierten «Ehrenpreis des Brandenburgischen Ministerpräsidenten» erhalten. In der DDR an seiner künstlerischen Tätigkeit gehindert, zeitweise sogar mit einem Ausstellungsverbot belegt, zähle der 79-Jährige heute zu den bedeutendsten Künstlern Deutschlands, sagte Regierungschef Matthias Platzeck (SPD) am Sonntag im Schloss Neuhardenberg. Förster habe sich «mit der Thematik des Aufbegehrens und der Befreiung eindrucksvoll auseinandergesetzt». Er schuf unter anderem die Skulptur «Nike '89», die an der Glienicker Brücke steht und an den Fall der Mauer vor 20 Jahren erinnert.
Geprägt sei das Schaffen des in Wensickendorf (Oberhavel) lebenden Künstlers von den Erfahrungen des Dresdner Feuersturms vom 13. Februar 1945, aber auch von seiner Zeit als Inhaftierter im Zuchthaus Bautzen, sagte Platzeck. Zu Försters bekanntesten Werken zählen die Bronzeplastik «Trauernder Mann» von 1985, die an die Luftangriffe auf Dresden 1945 erinnert, oder «Das Große Martyrium» (1977-1979), das er den Opfern des Faschismus widmete und heute an der Konzerthalle in Frankfurt (Oder) steht.
Im Schloss Neuhardenberg wurden am Sonntag zudem die Brandenburgischen Kunstpreise der «Märkischen Oderzeitung» und der Stiftung Schloss Neuhardenberg vergeben. Ausgezeichnet wurden der Cottbuser Maler Matthias Körner, Emerita Pansowova aus Prenden (Barnim) für ihre Skulptur «Stehendes Mädchen» sowie Ellinor Euler, Berlinerin mit Atelier in Potsdam, für ihre sechsteilige Grafik «ohne Titel». Gleichzeitig wurde eine Ausstellung eröffnet, die neben den Werken der Preisträger neue Arbeiten von 60 weiteren Künstlern zeigt, die in Brandenburg leben oder arbeiten. Die Schau ist bis zum 16. August zu sehen. Tags: neuhardenberg f
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