| Schau erinnert an sächsisch-dänische Allianzen |
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| Dienstag, 14. Juli 2009 um 18:46 Uhr | ||
Dresden (dpa/sn) - Erlesene Kunstwerke aus den königlich-dänischen Sammlungen und Schätze der sächsischen Kurfürsten und Könige sind von Mitte August an in Dresden vereint. Die rund 260 Exponate der Ausstellung «Mit Fortuna übers Meer» (bis 4. Januar 2010) im Schloss zeugen von Ehen und Allianzen zwischen Sachsen und Dänemark von 1548 bis 1709, wie die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden am Dienstag mitteilten. Rund 100 Stücke stammen von Schloss Rosenborg (Dänemark).
Die Exposition wird am 23. August von der dänischen Königin Margrethe II. eröffnet, die mit ihrer Schwester Prinzessin Benedikte den Freistaat besucht. In leicht veränderter Form wird die Schau dann im kommenden Jahr (13. Februar bis 24. Mai) im Schloss Rosenborg gezeigt.
Die Schau solle die Rolle der schönen Künste für die hohe Politik veranschaulichen. Kunstwerke aus Renaissance und Barock zeigen vom prachtvollen Kunstbesitz der sächsisch-dänischen Paare, den reichen Mitgiften der Bräute und den ausgetauschten Geschenken. Dazu gehören Gemälde, Schmuckstücke, filigrane Elfenbeindrechseleien, fürstliche Werkzeuge, Prunkwaffen und höfische Gewänder. Bisher nie gezeigte Zeichnungen dokumentieren die vierwöchigen Festlichkeiten beim Staatsbesuch von König Frederik IV. am Hof von August dem Starken 1709 in Dresden.
«Das Kurfürstentum Sachsen pflegte über zwei Jahrhunderte engste Beziehungen zum mächtigen Königreich Dänemark», heißt es in der Ankündigung. Mit der Eheschließung zwischen Herzog August, später Kurfürsten von Sachsen, und der dänischen Prinzessin Anna 1548 sei zwischen den beiden wichtigsten protestantischen Höfen Europas eine starke politische Allianz begründet worden. Im 17. Jahrhundert folgten drei weitere Hochzeiten, die die dynastischen Bande zwischen Sachsen und Dänemark festigten. |
























































