| Warschau will Kunst von deutschem Sammler zeigen |
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| Donnerstag, 16. Juli 2009 um 05:51 Uhr | ||
Warschau (dpa) - Eine wertvolle Kollektion naiver Kunst aus Polen soll mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Tod des deutschen Kunstsammlers Ludwig Zimmerer der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Amt für Denkmalpflege in Warschau hielt die Sammlung bei ihrem letzten Besitzer für gefährdet, stellte sie sicher und übergab sie am Mittwoch dem Museum für Ethnografie. Rund 1000 Kunstobjekte, vor allem Skulpturen und Malerei, sollten demnächst ausgestellt werden. Das sei ein guter Beweis dafür, was ein leidenschaftlicher Einzelsammler leisten könne, sagte der polnische Vize-Kulturminister Tomasz Merta.
Zimmerer hatte seit 1956 aus Polen zunächst für die Zeitung «Die Welt», später für ARD-Fernsehen und NDR-Rundfunk berichtet. Auf seinen zahlreichen Reisen durch das Land kaufte er Werke verschiedener Volkskünstler. Sein letzter Wille sei es gewesen, die Sammlung für alle Kunstinteressierten in Polen zu öffnen. Der Großteil der Kollektion, etwa 5000 Exponate, befände sich weiterhin im Besitz der zweiten Frau des 1987 verstorbenen Journalisten, sagte die Chefin des Amtes für Denkmalpflege, Ewa Nekanda-Trepka, der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Stadtbehörden bemühten sich aber, die Sammlung zu vereinigen. Tags: f
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