| Holler wechselt vom Kupferstich zu Goethe |
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| Donnerstag, 16. Juli 2009 um 05:52 Uhr | ||
Weimar (dpa/th) - Der Kunsthistoriker Wolfgang Holler sucht in Weimar eine neue Herausforderung. Nach 18 Jahren im Kupferstich- Kabinett in Dresden übernahm der 52-Jährige am Mittwoch die Leitung der mehr als 20 Museen der Klassik Stiftung Weimar. Der Wechsel von der Groß- in die Kleinstadt fällt ihm nach eigenen Angaben nicht schwer. Er sieht Weimar als «geistigen Ort, in dem sich alle Kräfte der deutschen Kultur bündeln».
Aufgabe des Rheinländers wird es sein, den Masterplan der zweitgrößten deutschen Kulturstiftung umzusetzen und der Klassik- Präsentation ein neues Gesicht zu geben. Er weiß um die Herausforderung. «Selbst Goethe ist heute schwer zu vermitteln», sagt er. Gemeinsam mit der Stiftung will er nach neuen Wegen suchen, «Klassik nach außen zu bringen». Der neue Generaldirektor der Museen wird gleich zu Beginn mit einem weiteren Großprojekt konfrontiert: Dem Neubau des Bauhaus-Museums, das seit seiner Eröffnung 1995 in einem Provisorium untergebracht ist.
Dass er sein Handwerk versteht, hat Holler nicht zuletzt im Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bewiesen. Er organisierte 2004 den Umzug der kostbaren Sammlung von einem 60 Jahre dauernden Provisorium ins Residenzschloss und sorgte für internationale Aufmerksamkeit. |
























































