|
München (dpa/lby) - Gerade mal zwei Monate ist es alt - jetzt hat das Museum Brandhorst im Münchner Museumsareal bereits den hunderttausendsten Besucher empfangen. Das Haus habe sich in kurzer Zeit zum Publikumsmagneten entwickelt, sagte Carla Schulz-Hoffmann, stellvertretende Generaldirektorin der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, am Samstag. «Die einmalige Stimmigkeit von Architektur, Sammlung und kuratorischem Konzept überzeugt die Besucher.» Im Museum Brandhorst, das am 18. Mai die Pforten öffnete, sind Künstler wie Andy Warhol, Georg Baselitz, Damien Hirst, Sigmar Polke, Alex Katz, Jeff Koons und Joseph Beuys vertreten.
100 000. Besucher im Museum Brandhorst
Publikumsliebling in nur zwei Monaten
München, 18. Juli 2008 | Nach nur zwei Monaten ist es soweit: Die 100 000. Besucherin betrat am Samstagmittag das Museum Brandhorst. Staatsminister für Kunst Dr. Wolfgang Heubisch, Prof. Dr. Carla Schulz-Hoffmann, stellvertretende Generaldirektorin der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und Referentin für das Museum Brandhorst und die Pinakothek der Moderne sowie Prof. Dr. Armin Zweite, Direktor der Sammlung Brandhorst, überraschten Luise Turkowski aus München und ihre Familie mit einem Blumenstrauß, einem Katalog der Sammlung Brandhorst und einer Jahreskarte für alle 18 Häuser der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. „
Dass sich dieses Haus in so kurzer Zeit als Publikumsliebling erweist, freut mich sehr“, sagte Schulz-Hoffmann. „Die einmalige Stimmigkeit von Architektur, Sammlung und kuratorischem Konzept überzeugt die Besucher, und das Interesse an dem neuen Haus ist seit der Eröffnung am 18. Mai ungebrochen.“
Dr. Wolfgang Heubisch betonte noch einmal die starken Impulse, die vom Museum Brandhorst auf die benachbarten Pinakotheken, sowie das Kunstareal insgesamt und den Freistaat Bayern ausgehen. „Gerade deswegen bleibt die Erweiterung der Pinakotheken für die Graphische Sammlung, die Fotosammlung von Ann und Jürgen Wilde sowie für dringend benötigte Depot- und Wechselausstellungsräume ein zentrales Ziel, für das ich mich persönlich einsetze.“
Prof. Armin Zweite hob besonders die Vermittlungsarbeit im Museum Brandhorst hervor: „Über 500 angemeldete Führungen, mehr als 23 000 Audio-Führungen seit der Eröffnung – diese Zahlen zeigen das ungeheuere Interesse an dieser Sammlung, an ihren Themen und den Positionen der Moderne und der Gegenwartskunst.“
Das Museum Brandhorst und die Udo und Anette Brandhorst Stiftung Das Museum Brandhorst im Kunstareal wurde am 18. Mai 2009 mit einem Staatsakt eröffnet. Um die Udo und Anette Brandhorst Stiftung mit ihrer Sammlung und ihrem Kapital dauerhaft an München zu binden, hat sich der Freistaat Bayern verpflichtet, ein Museum zu errichten und zu betreiben. Als Institution der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen ist für den Unterhalt des Baus sowie das Personal eine ausreichende Bestandssicherung gewährleistet. Die Stiftung Brandhorst ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in München.
Sie wurde 1993 gegründet und untersteht der Aufsicht der Regierung von Oberbayern. Stiftungszweck ist die Förderung, Sammlung und öffentliche Präsentation von moderner Kunst.
|