| Bunte Wände in der Villa Stuck |
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| Mittwoch, 22. Juli 2009 um 14:42 Uhr | ||
München (dpa/lby) - Mit Holzinstallationen und Wänden in knallbunten Farben lässt der Berliner Künstler Gerwald Rockenschaub das Museum Villa Stuck in München in völlig neuem Licht erscheinen. Die Ausstellung in der ehemaligen Bildhauerei sowie im ehemaligen Maleratelier von Franz von Stuck, die 1914 und 1915 gebaut wurden, steht unter dem Motto «Promise versus Reality». Ziel des Installationsprojektes sei es, zu beobachten, ob künstlerische Pläne sich im Raum verwirklichen lassen, sagte Michael Buhrs, Museumsdirektor und Kurator der Ausstellung, am Mittwoch in München. Eingezogene Wände in Grün, Gelb oder Rot sollten den gewohnten Blick verstellen, erklärte Buhrs das Ausstellungskonzept.
Im ehemaligen Maleratelier Stucks spielt der Künstler zudem mit dem Lichteinfall von oben. Vom Boden bis zum Deckenfenster fallen auf Grafiken in Grau und Rot je nach Sonneneinstrahlung verschiedene Schatten. Die Fenster, die normalerweise in Richtung Garten zeigen, sind dabei durch Holzwände verdeckt. Die Ausstellung endet im Brückenbau zwischen Villa und Atelier im ersten Obergeschoss. Während dort zwar Licht durchs Fenster scheint, wird die Sicht durch eine schwarze Wand versperrt. «Die dunkle Wand erinnert ein wenig an Kandinsky», bemerkte Buhrs. Die Ausstellung ist vom 23. Juli bis zum 4. Oktober geöffnet. Tags: ausstellung m
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