| Willikens-Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart |
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| Freitag, 24. Juli 2009 um 18:53 Uhr | ||
Stuttgart (dpa/lsw) - Erstmals ist die Serie «Orte» des deutschen Künstlers Ben Willikens vollständig in Stuttgart zu sehen. In der Ausstellung «Ben Willikens. Licht und Dunkel» präsentiert das Kunstmuseum vom 25. Juli bis 4. Oktober die realen, jedoch jeglicher Machtinsignien beraubten Abbildungen ehemaliger NS-Bauten in Nürnberg, Berlin und München. An die Stelle von Weiß als reinste Darstellungsform des Lichts tritt Schwarz, ein Symbol für Tod und Verderben. «Meine Bilder sind eine Reflexion über die Zivilisation und unsere Identität», sagte Ben Willikens am Freitag.
Kuratorin Sabine Gruber stellt der Orte-Serie dialogisch die Werkgruppe «Abendmahl» von Willikens gegenüber. Es ist dem gleichnamigen weltberühmten Gemälde Leonardo da Vincis nachempfunden, stellt aber nur den Tisch ohne Jesus und die Jünger dar. Nach fast dreißig Jahren wird das monumentale Tafelbild in restauriertem Zustand zusammen mit elf Entwürfen und einer 2008 entstandenen Variation wieder in Stuttgart ausgestellt.
Willikens wurde 1939 in Leipzig geboren und arbeitet heute in Stuttgart. Die Daimler Kunst Sammlung hatte dem Kunstmuseum seine Werke dauerhaft als Leihgabe überlassen. |
























































