| Minden zeigt Kunst zum Thema «Schlachtfelder» |
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| Freitag, 24. Juli 2009 um 18:53 Uhr | ||
Minden (dpa/lnw) - 250 Jahre nach der Schlacht von Minden wird die Innenstadt von Minden zu einem Freilichtmuseum: In der Ausstellung «Schlachtfelder» setzen sich Künstler kritisch mit dem Thema Krieg auseinander. Acht Werke sind bis zum 31. August zu sehen. Die Arbeit mit dem Titel «Öffentlicher Einmannbunker» etwa ist eine begehbare Skulptur. Das Werk «Israel und Palästina» von Emmanuel Eni beschäftigt sich mit dem Nahost-Konflikt - die Installation zeigt Benzinkanister und Attrappen von Dynamitstangen.
Die Schau erinnert an den 1. August 1759, als vor den Toren von Minden ein Verbund aus britischen, preußischen und hannoveranischen Truppen über ein französisch-sächsisches Heer siegte. «Wir hatten ein Problem damit, eine Schlacht zu feiern», sagte Gesine Frank vom Verein für aktuelle Kunst. Deshalb stehe die Frage im Mittelpunkt, wie die bildende Kunst mit kriegerischen Konflikten in der Vergangenheit umging. Insgesamt erhielten die Veranstalter 32 Entwürfe von 28 Künstlern. Eine Jury wählte die besten Arbeiten aus. |
























































