| Neue Leiterin der Karlsruher Kunsthalle im Amt |
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| Mittwoch, 29. Juli 2009 um 21:13 Uhr | ||
Karlsruhe (dpa/lrs) - Nun ist es offiziell: Die neue Direktorin der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, Pia Müller-Tamm, ist seit Donnerstag im Amt. Die gebürtige Ludwigshafenerin gilt als Expertin moderner und zeitgenössischer Kunst. Zuletzt war die 53-jährige Kunsthistorikerin Interimsdirektorin an der international renommierten Kunstsammlung in Düsseldorf. Ihr Vorgänger in Karlsruhe, Klaus Schrenk, hatte bereits Anfang März den Posten als Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlung in München übernommen. Müller-Tamm arbeitet seit Mai in Karlsruhe.
Sie werde eines der bedeutendsten und ältesten Kunstmuseen Deutschlands auf seinem erfolgreichen Weg weiterführen - unter anderem mit Spezialausstellungen und publikumswirksamen Sonderausstellungen, meinte Baden-Württembergs Kunststaatssekretär Dietrich Birk (CDU) zur Amtseinführung. Birk versprach, dass die Karlsruher auch weiter von Großen Landesausstellungen profitieren und beim Ankauf von Kunstwerken «nachdrücklich» unterstützt würden.
Als weitere Schwerpunkte nannte Birk die Kunstvermittlung und Museumspädagogik. «Mit den seit über 30 Jahren gewachsenen Strukturen im Kinder- und Jugendbereich und der im Februar diesen Jahres eröffneten Jungen Kunsthalle sind die Voraussetzungen dafür, auch ein jüngeres Publikum für Kunst zu interessieren, optimal», sagte Birk. Mehr Ausstrahlung erhofft er sich auch von der Online-Präsentation der Museums-Schätze im Internet.
Die 1846 eröffnete Staatliche Kunsthalle Karlsruhe beherbergt deutsche Malerei von der Gotik bis zur Moderne, niederländische Malerei von der Renaissance bis zum Barock und französische Malerei vom Frühbarock bis zur Moderne. Außerdem hat das Haus bedeutende Skulpturen aus dem 19. und 20. Jahrhundert und eine wertvolle Graphische Sammlung. |
























































