| Gemälde aus Dresden in Potsdam zurück |
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| Freitag, 31. Juli 2009 um 19:38 Uhr | ||
Dresden/Potsdam (dpa) - Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) haben zwei Gemälde nach Potsdam zurückgebracht. Sie galten bisher als Kriegsverluste der preußischen Schlösserverwaltung, teilten die SKD und die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg am Freitag mit. Bei der Provenienzforschung in Dresden hatte sich herausgestellt, dass die Gemälde gar nicht zum hiesigen Bestand gehörten. Konkret geht es um das 1771 entstandene «Bildnis des Staatsministers Ludwig Philipp Freiherr vom Hagen», das die Malerin Anna Dorothea Therbusch (1721-1782) im Jahr 1771 schuf. Das andere Gemälde heißt «Ruhe auf der Flucht nach Ägypten» und wurde vormals dem Italiener Annibale Carracci (1560-1609) zugeschrieben.
Die Bilder waren zuletzt im Berliner Schloss beziehungsweise im Orangerieschloss Sanssouci ausgestellt, bevor sie 1940 beziehungsweise 1932 an das preußische Finanzministerium ausgeliehen wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangten sie vermutlich aus der Abteilung Tresorverwaltung des DDR-Finanzministeriums zur Aufbewahrung in die Berliner Gemäldegalerie, später dann irrtümlich nach Dresden. Derzeit untersuchen die Kunstsammlungen hier detailliert die Herkunft ihrer Bestände. Hintergrund sind Rückgabeforderungen. Die SKD sind derzeit mit mehr als 200 Verfahren beschäftigt. 2008 begann die Inventur des mehr als 1,2 Millionen Werke umfassenden SKD-Bestandes. |
























































