| Die Kunstbiennale in Venedig |
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| Donnerstag, 04. Juni 2009 um 05:31 Uhr | ||
Hamburg (dpa) - Die Kunstbiennale in Venedig gilt als das älteste und bedeutendste internationale Forum für zeitgenössische bildende Kunst. Die 1893 in der italienischen Stadt gegründete Veranstaltung wird alle zwei Jahre organisiert. Die Präsentation neuer Trends in der bildenden Kunst wird ergänzt von einer Schau für zeitgenössische Musik (seit 1930), einem Film-Festival (seit 1932), einem Theaterfest (seit 1934), einer Architekturausstellung (seit 1980) und einem Festival für zeitgenössischen Tanz (seit 1999). Die 53. Kunstbiennale unter dem Motto «Fare Mondi - Weltenmachen» präsentiert von diesem Sonntag (7. Juni) bis 22. November Werke von mehr als 90 Künstlern aus 77 Ländern. 2009 verantwortet der Leiter der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste (Städelschule) in Frankfurt/Main, Daniel Birnbaum, als Direktor die Biennale. Gemeinsam mit dem Kurator Jochen Volz will Birnbaum den Produktionsprozess zeitgenössischer Kunst ins Blickfeld rücken. Dabei sind sowohl Gemälde und Zeichnungen als auch Filme und Videos sowie Skulpturen, Installationen und Performances zu sehen. Den Veranstaltern stehen für die Schau um den zentralen Ausstellungspavillon «Palazzo della Esposizione» in den Giardini zusätzliche neue Räume zur Verfügung. Im deutschen Pavillon ist der Brite Liam Gillick mit seinem Beitrag «Die Zukunft verhält sich immer anders» zu sehen. Die Künstler Yoko Ono und John Baldessari werden für ihr Lebenswerk mit einem Goldenen Löwen geehrt. Zur 52. Kunstbiennale kamen 2007 rund 320 000 Besucher nach Venedig - nach Veranstalterangaben der größte Publikumsandrang der vergangenen 25 Jahre. Für die Neuauflage hoffen die Organisatoren auf eine ähnliche Resonanz.
(Internet: www.labiennale.org/en/Home.html)
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