| 53. Kunstbiennale soll neue Ära einläuten |
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| Donnerstag, 04. Juni 2009 um 20:57 Uhr | ||
Venedig (dpa) - Die 53. Kunstbiennale soll in Venedig eine neue Ära einläuten. Die Idee sei, dass die Lagunenstadt auch zwischen den Kunstschauen zu einem permanenten Ort künstlerischen Schaffens werde, sagte der Biennale-Direktor Paolo Baratta am Donnerstag vor dem offiziellen Beginn der Kunstschau an diesem Sonntag. Dafür sei etwa der Italienische Pavillon in den Giardini der Biennale übergeben worden, so dass dort Dauerausstellungen und Aktionen möglich seien. Zudem werde die Bibliothek für Wissenschaftler und Künstler geöffnet. «Wir wollen all die Vorteile für Venedig und die Kunst nutzen, die wir haben», sagte er. Auch der künstlerische Direktor Daniel Birnbaum hob den Wandel der Kunstschau hervor. Früher habe sich die Kunst meist auf Europa und die USA konzentriert. Heute sei es selbstverständlich, dass überall auf der Welt Kunst gemacht und diese auch in Venedig gezeigt werde. Das von ihm gewählte Motto «Weltenmache» stehe daher auch für den künstlerischen Prozess selbst. «Es geht darum, Kunst zu machen, und die macht jeder Künstler anders», sagte Birnbaum. Sie habe zudem in jedem Land, in jeder Nation eine andere Bedeutung, erfülle eine andere Funktion. Mit 77 Ländern sind in diesem Jahr so viele Nationen wie nie zuvor bei dem Kunstspektakel in der Lagunenstadt vertreten. Erstmals dabei sind Montenegro, Monaco, das westafrikanische Land Gabun, die Vereinigten Arabischen Emirate und der ostafrikanische Inselstaat Comoros. Am Sonntag öffnet sich die Kunstschau offiziell dem Publikum, am Abend zuvor werden die Japanerin Yoko Ono und der Amerikaner Baldessari mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die Kunstbiennale dauert bis zum 22. November. (Internet: www.labiennale.org) |
























































