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Donnerstag, 04. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
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Berlin (dpa/bb) - Berlin erhält eine der wichtigsten Sammlungen islamischer Kunst. Der Londoner Sammler Edmund de Unger werde der Stiftung Preußischer Kulturbesitz seine «Keir Collection» mit rund 1500 Kunstwerken als Dauerleihgabe überlassen. Es gehe dabei um eine der weltweit größten Privatsammlungen der Kunst des Islam, wie die Stiftung am Donnerstag weiter mitteilte. Die Schätze sollen im Museum für islamische Kunst im Pergamonmuseum ausgestellt werden. Der in Ungarn geborene Immobilieninvestor de Unger hatte in den vergangenen Jahrzehnten systematisch seltene Objekte und in der Forschung noch kontrovers gedeutete Kunststile gesammelt. Dazu gehören ägyptische Bergkristalle, frühe arabische, iranische und türkische Miniaturmalereien sowie spanisch-islamische und türkische Textilien. Der Stiftungspräsident Hermann Parzinger und Richard de Unger, der Sohn des Sammlers, wollen am kommenden Mittwoch den Vertrag unterschreiben.
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