| Erstmals Einzelschau für Impressionisten Sidaner |
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| Donnerstag, 04. Juni 2009 um 21:01 Uhr | ||
Chemnitz (dpa/sn) - Dem französischen Impressionisten Henri Le Sidaner ist erstmals in Deutschland eine Einzelausstellung gewidmet. Die Kunstsammlungen Chemnitz präsentieren vom 7. Juni an 70 Werke des Malers, der dem Impressionismus und Symbolismus nahestand. Die 50 Gemälde und 20 Zeichnungen stammen unter anderem aus dem Musèe d'Orsay Paris, dem Fitzwilliam Museum Cambridge, dem Wallraf- Richartz-Museum & Fondation Corboud Köln sowie von Privatsammlern. Die Ausstellung «Henri Le Sidaner (1862-1939) - Ein magischer Impressionist» ist bis zum 27. September zu sehen, teilten die Kunstsammlungen am Donnerstag in Chemnitz mit. Nach Angaben der Kunstsammlungen zeigt die Ausstellung, wie Le Sidaner einen völlig eigenständigen und raffinierten Stil schuf. Die fast magische Ästhetik seiner Bilder habe auch den berühmten Schriftsteller Marcel Proust inspiriert, der Le Sidaner in seinem Romanzyklus «Auf der Suche nach der verlorenen Zeit» mehrfach erwähnte. Proust habe ihn mit Claude Monet verglichen. Die Ausstellung in Chemnitz wurde in Zusammenarbeit mit Yann Farinaux-Le Sidaner, dem Urenkel des Künstlers, kuratiert. Einzelwerke des Künstlers waren bereits 2000 und 2004 in Ausstellungen der Kunstsammlungen zu sehen. Le Sidaner war Mitglied in international bekannten Kunstinstitutionen und von 1936 an Präsident der Pariser Académie des Beaux-Arts. Nach seinem Tod gab es bisher nur Retrospektiven in Paris (1950) und Brüssel (1989).
(Internet: www.kunstsammlungen-chemnitz.de) |
























































