| Kunstausstellung zeigt die Qual der Wahl |
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| Freitag, 05. Juni 2009 um 12:55 Uhr | ||
Karlsruhe (dpa) - Was die großen Parteien können, das kann die Kunst schon lange, mag man sich in Karlsruhe gedacht haben. Und rief den Kunstwahlkampf im Superwahljahr aus. Gemeinsam mit der Karlsruher Hochschule für Gestaltung (HfG) kürte das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) die Wahlsieger und zeigt ihre Arbeiten in einer Ausstellung. Unter dem Titel «Wahlheimat» präsentieren die 20 Künstler, die sich unter anderem im Internet und durch Wahlwerbung im Rennen durchgesetzt haben. Ziel des Projektes sei es, «den demokratischen Wahlprozess auf die Kulturgestaltung auszuweiten», sagte HFG-Prorektor Uwe Hochmuth am Freitag vor Eröffnung der Ausstellung. Mehr als 7000 Menschen hatten zuvor ihr interaktives Kreuzchen gemacht. Das Ergebnis ist bis zum 28. September, den Tag nach der Bundestagswahl, in Karlsruhe zu sehen. Wahlgewinnerin mit 15,80 Prozent der Stimmen ist die Karlsruher Künstlerin Renate Schweizer, die für ihre Arbeiten mit unzähligen gebrauchten Teebeuteln bekannt ist. Nur knapp auf dem zweiten Platz landete der «Street Artist» Christian Krämer mit seinem Graffiti-Werk «Stadtgespräche». Internet: www.superwahlheimat.de |
























































