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Freitag, 05. Juni 2009 um 21:24 Uhr |
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Belzig (dpa) - Ein Museum mit Gedenkstätte in Erinnerung an den Maler und Dichter Roger Loewig (1930-1997) wird heute (Samstag/15.00) in Belzig (Brandenburg) eröffnet. In dem Wohnhaus von Freunden, in dem sich Loewig 1964 bis 1972 und erneut nach der Wende regelmäßig aufhielt, werden rund 55 Gemälde und Zeichnungen sowie Prosatexte präsentiert. Außerdem gibt es einen «Erinnerungsschrank» mit Wissenswertem über das Leben des Künstlers. Loewigs zentrales Thema seiner von surrealistischen und fantastischen Zügen geprägten Arbeiten war die Teilung Deutschlands. Gleich seine erste, 1963 im privaten Kreis im damaligen Ost-Berlin organisierte Ausstellung, brachte Loewig wegen seiner kompromisslosen Mauerbilder in ein DDR-Gefängnis. Ein Jahr lang saß Loewig in Untersuchungshaft, bevor er von der Bundesregierung freigekauft wurde. Als er entlassen wurde, entstanden Lithographien und Zeichnungen, auf denen er die schockierenden Erfahrungen verarbeitete. Am 12. September 1972 durfte Loewig schließlich in den Westen übersiedeln.
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