| Bunte Pferde und Abstraktes im Museum Burda |
|
|
|
| Sonntag, 07. Juni 2009 um 08:30 Uhr | ||
Baden-Baden (dpa/lsw) - Gelbe und rote Pferde zauberten sie auf die Leinwände, sie schenkten der Kunst einen neuen Blick auf die freie Natur und sättigten sich an Farbfantasien und Abstraktem: die Werke der Münchner Künstlergruppe «Der Blaue Reiter», neben der «Brücke» aus Dresden die berühmteste deutsche Malerclique, ziehen zumindest für eine kurze Zeit aus ihrem angestammten Museum in München aus. Rund 80 Gemälde von Franz Marc und August Macke, Alexej von Jawlensky und Gabriele Münter werden in den kommenden Monaten im Museum Frieder Burda zu sehen sein. Grund ist der Umbau des Lehnbachhauses in München. «Es ist die umfangreichste Leihgabe von Werke des Blauen Reiter, die wir je gemacht haben», sagte Lehnbachhaus-Direktor Helmut Friedel. Präsentiert werden bis zum 11. Oktober unter anderem Werke wie Marcs «Blaues Pferd I» von 1911, Mackes «Hutladen» (1913), von Jawlenskys «Bildnis des Tänzers Alexander Sacharoff» und Gabriele Münters «Jawlensky und Werefkin», beide aus dem Jahr 1909. Ergänzt wird die Ausstellung von einer Auswahl an Schwarz-Weiß-Fotografien Münters, die sie in der gemeinsamen Zeit mit Wassily Kandinsky zwischen 1902 und 1914 auf Reisen schoss. «Sie dokumentieren sehr private Momente aus dem Leben der beiden Künstler, sind aber auch von hohem künstlerischem Wert», wirbt das Museum Frieder Burda. Anhand der Gemälde und Porträts will die Ausstellung nach Angaben aus Baden-Baden einen erzählerischen Ton anschlagen, der auch etwas von den sehr persönlichen Beziehungen der Künstler untereinander preisgeben soll. Die Maler sollen nicht nur als Künstler, sondern auch als Privatmenschen kennengelernt werden, hieß es. Internet: www.sammlung-frieder-burda.de |
























































